Antisemitismus stärker bekämpfen – Uwe Becker (CDU)

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Von HANS RIEBSAMEN, FRANKFURT
02.08.2017Der Frankfurter Bürgermeister Uwe Becker hat davor gewarnt, Judenfeindlichkeit zu verharmlosen. Dabei sei nicht nur der Staat, sondern jeder Einzelne gefordert.

© JUNKER, PATRICK, F.A.Z.
Verstärkte Anstrengungen zur Bekämpfung des Antisemitismus hat Bürgermeister Uwe Becker (CDU) gefordert. Die Judenfeindlichkeit, so Beckers Warnung, komme nur noch in seltenen Fällen in Springerstiefeln daher. Sie habe die Hinterzimmer radikaler Gruppen verlassen und trete längst wieder in der Mitte der Gesellschaft auf. Der heutige Antisemitismus reiche vom rechtsradikalen Mob bis hinein in die antiisraelische Linke, seine Spannweite erstrecke sich vom klassischen Judenhass bis zum intellektuell verpackten Antizionismus, der als „Israel-Kritik“ daherkomme. „Es ist an der Zeit, dem wachsenden Antisemitismus in Europa entschiedener entgegenzutreten als bisher“, sagte Becker. Nicht nur der Staat müsse hier konsequenter handeln, vielmehr sei jeder Einzelne gefordert.

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