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Islamistische Organisationen und die antizionistische Linke

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Jeremy Corbyn an einer Pro-Gaza Kundgebung am 19. Juni 2014. Foto David Hardman/Flickr.

Die politische Nähe zwischen islamistischen Organisationen und der antizionistischen Linken beruhe auf der Kompatibilität ihrer Theorien, schreibt Sapan Maini-Thompson. Er untersucht das gemeinsame ideologische Schema, in dem Juden nur als Fremde, Rassisten und koloniale Eindringlinge in die Region vorkommen, während Islamisten und antisemitische „Widerstands“-Bewegungen als authentisch und mithin fortschrittlich dargestellt werden.

„Die Hamas und die Hisbollah … bringen der gesamten Region langfristigen Frieden, soziale und politische Gerechtigkeit.“  (Jeremy Corbyn, 2009)

Im August 1979 erklärte Ajatollah Ruhollah Khomeini den letzten Freitag des Ramadan zum „Al-Quds-Tag“, um die Unterdrückten gegen die Unterdrücker zu unterstützen. Jedes Jahr solle es auf der ganzen Welt Demonstrationen geben, „um die internationale Solidarität der Muslime mit den legitimen Rechten des muslimischen Volkes von Palästina“ zu bekunden.

Schon vor Khomeini hatte Sayyid Qutb, der wichtigste Theoretiker der sunnitischen Muslimbruderschaft, argumentiert, der Islam müsse gemeinsam mit den Arabern Palästinas gegen die „boshaften Juden“ kämpfen, da dort das Epizentrum des Kampfes zwischen einem verdorbenen kolonialen Westen und einem frommen Osten sei. Zur selben Zeit entstand in Teilen der europäischen Linken ein neues Paradigma, das sich auf den angeblich unterdrückerischen Charakter des zionistischen Staates, dessen Kolonisation von arabischem Kulturraum und sein institutionell rassistisches Regime fokussierte, das eine jüdische Siedlerpopulation zu Lasten der Eingeborenen begünstige.

Wenn von dem gemeinsamen Ziel islamistischer Organisationen und der antizionistischen Linken die Rede ist, die beide danach trachten, Israel durch ein „entzionisiertes“ mehrheitlich arabisches Palästina zu ersetzen, dann wird dies zumeist als eine rein pragmatische Zusammenarbeit wahrgenommen. Doch es gibt, wie der verstorbene Robert Wistrich analysiert hat, auch eine Kompatibilität in der Theoriebildung. Gemeinsam sind den islamistischen (schiitischen wie sunnitischen) und den europäisch-postkolonialen Theorien über den Zionismus drei Hauptelemente: die kompromisslose Ablehnung des fremden zionistischen „Anderen“; das Bestehen auf der moralischen Verwerflichkeit des zionistischen Ideals sowie die Wahrnehmung des islamischen „Widerstands“ als Mechanismus fortschrittlichen Kampfes.

Gemeinsames Paradigma (1): Zionismus ist fremd, ein „westlicher“ Kolonialismus

Seit den 1960er Jahren beruht der linke Antizionismus auf der postkolonialen Kritik Israels. So behauptet etwa Gabriel Piterberg in seiner einflussreichen Schrift The Returns of Zionism, die Theorie und Praxis des Zionismus besitze eine exklusivistische siedlerkolonialistische Dynamik, die auf dessen „völkische“ Grundlage und das Bestreben zurückzuführen sei, nach dem Vorbild des europäischen Nationalismus des 19. Jahrhunderts eine „homogene“ Gesellschaft zu schaffen. Piterberg stellt einige Vergleiche an, um dann zu behaupten, Israel „benehme“ sich wie ein Siedlerprojekt: Es gebe eine Grenzbesiedlung und etwas, das der israelische Geograf Oren Yiftachel „Besiedlung der inneren Grenze“ – diesseits der Grünen Linie – nennt.

Die Historiker Colin Shindler und Paul Kelemen kommen unabhängig voneinander in ihren Studien zu der Meinung, dass diese Sichtweise in linken Zirkeln nach dem Sechs-Tage-Krieg populär geworden sei: im Zuge der Besiedlung der Westbank und der von Jassir Arafat betriebenen Popularisierung des Narrativs vom antikolonialen Widerstand. Diese Theorie ist, wie sich denken lässt, umstritten.  Der Historiker Derek Penslar etwa bemerkt, dass dieses Modell mit all seinen historischen Lücken zu einer „neuen Form der Mythologie“ geführt habe, „in diesem Fall keine apologetische, sondern eine feindliche“. Dieser „Gegenmythos“ stelle den Zionismus als eine homogene Ideologie jüdischer Überlegenheit dar und nähre den antizionistischen Narrativ. Wird der Zionismus zu einem rassistischen Projekt gemacht, das auf der Ablehnung jeglicher arabischer Selbstbestimmung basiere, dann lassen sich ethnische Säuberungen und Apartheid als logische Folgen eines vorgezeichneten Programms beschreiben. Omar Barghouti, der Mitgründer der Bewegung Boycott, Divestment and Sanctions (BDS), steht dafür beispielhaft. Er schreibt: „Es gibt keine moralische Parität oder rechtliche Symmetrie zwischen modernen Kolonisatoren und dem eingeborenen Volk, welches dem Kolonialismus unterworfen wird.“ Israelisch-jüdische Selbstbestimmung, selbst im Rahmen eines binationalen Staates, verletze „per Definition … die unveräusserlichen Rechte der eingeborenen Palästinenser auf einen Teil ihres Heimatlandes, insbesondere das Recht auf Selbstbestimmung.“ Um also erfolgreich dekolonisieren zu können, müssen die Eindringlinge aller politischen Rechte entledigt werden, um sicherzustellen, dass der Staat allein derjenige der „Eingeborenen“ ist. Jegliche zionistische politische Existenz wird als Invasion des palästinensischen Staatskörpers angesehen.

Khomeinis politische Theorie des jüdischen Nationalismus basiert auf derselben totalisierenden und dualistischen Weltanschauung. In seiner 1970 veröffentlichten Schrift Islamische Regierung beschreibt Khomeini den Zionismus als eine von „Beherrschung und Überlegenheit“ bestimmte Theorie, Zionisten als „Agenten des [westlichen] Imperialismus“, die darauf aus seien, „die Ideale der Muslime“ zu zerstören. Im Unterschied zum linken Paradigma des Siedlerkolonialismus baut Khomeini eine Verschwörungstheorie, wonach Israel als imperiales Projekt von den „grossen Mächten“ gegründet worden sei. „Sie planen, allen arabischen Staaten das Schicksal Palästinas zuteil werden zu lassen.“ Islamische Einheit sei nötig als Bollwerk gegen die „imperialistischen Machenschaften“ des Westens. Interessanterweise beschränkt Khomeini seine Schmähungen nicht auf Israel. Mit Bezug auf die Theorien Sayyid Qutbs bezieht er auch Ägypten mit ein und schreibt: „Heute sinnen Israel und sein enger Freund Ägypten nach Wegen, eine einheitliche Front zu schaffen, um die edlen Ideale der Muslime zu zerstören.“

Während der revanchistische arabische Nationalismus Israels Künstlichkeit als siedlerkolonialistische Wucherung betont, steht in der Position des politischen Islam der Mangel an Moral im Mittelpunkt. Qutb vereinte beide Perspektiven, als er schrieb, die Schlacht um Palästina sei „ein Kampf zwischen dem wieder erstarkenden Osten und dem barbarischen Westen, zwischen dem Gesetz, das Allah für die Menschen gemacht hat, und dem Gesetz des Dschungels.“ Indem er behauptete, das Bündnis Israels mit den Vereinigten Staaten sei ein „Krieg der Kreuzfahrer und Zionisten gegen alle Wurzeln der Religion des Islam“, schuf Qutb eine wesentliche Säule der modernen sunnitischen Ideologie: die Idee, dass Amerika unter dem Einfluss des „Weltjudentums“ kulturellen Imperialismus ausübe und entschlossen sei, die Werte des Islam durch säkulare Dekadenz zu ersetzen. Als der Ort, wo die Völker Afrikas und Asiens mit dem kolonisierenden Westen zusammenprallen, bekam Palästina eine herausgehobene Stellung. Zionisten werden dafür verdammt, dass sie sich weigern, sich einem arabisierten oder panislamischen Konglomerat anzuschliessen. Der jüdische Staat wird in diesem Paradigma zu „dem Anderen“ gemacht.

Gemeinsames Paradigma (2): Zionismus ist Rassismus

Eine zweite Gemeinsamkeit zwischen dem Antizionismus von Teilen der Linken und dem khomeinistischen Antizionismus besteht darin, dass beide um die Vorstellung rassischer Unterdrückung kreisen. Der Zionismus wird als ein Mechanismus zur ethnischen Unterwerfung der Araber betrachtet und als intellektuelle Basis eines modernen Apartheidssystems: Indem Souveränität im Namen einer Nation ausgeübt wird, enthalte der Zionismus notwendigerweise jüdischen Rassismus, unabhängig vom inneren Aufbau des israelischen Staates. Der jüdische Anspruch auf Selbstbestimmung wird als per se rückschrittlich gesehen und in seiner praktischen Ausprägung notwendigerweise reaktionär. In diesem Schema kontrastiert „Judaismus“ insoweit mit „Zionismus“, als jener keine nationalen Rechte beansprucht.

Wistrich hat gezeigt, wie sehr die Sowjetpropaganda des Kalten Krieges dazu beigetragen hat, die Behauptung zu verbreiten, der Zionismus sei ein rassistisches Projekt. So erschien etwa 1975 in der Ukraine eine Schrift mit dem Titel Zionismus und Apartheid, in der behauptet wurde, Israel habe mit Südafrika gemein, dass es auf einer „rassisch-biologischen Doktrin“ basiere: das „auserwählte Volk“ gegen die „weniger wertvollen“ Gojim. In dieser Argumentation wird der mittelalterliche, voraufklärerische Antijudaismus mit der modernen Ablehnung von Rassentrennung verschmolzen. Auch Khomeini betonte die Unterscheidung zwischen „der jüdischen Gemeinde“ und „den Zionisten“. So erklärte er im Mai 1979, Moses habe sich, indem er sich dem Pharao widersetzte, den Belangen der Schwachen angenommen und nicht denen der Arroganten und Mächtigen; der Zionismus hingegen sei „gegen alle Religion“ und beute den Judaismus für politische Zwecke aus. „Die Zionisten sind der Meinung, dass die Juden allen anderen Rassen überlegen seien“, so Khomeini. Der dem Zionismus innewohnende Rassismus und sein unbändiger Drang nach Expansion „vom Euphrat zum Nil“ bedeuteten, dass er niemals beschwichtigt werden könne, so diese Theorie.

Die Parallele zwischen diesem Denken und der sowjetischen Propaganda und die ihnen gemeinsame Paranoia sind nicht zu übersehen.

Gemeinsames Paradigma (3): Sieg für den eingeborenen islamischen „Widerstand“

Eine weitere ideologische Affinität zwischen revolutionären Islamisten und antizionistischen Linken ist die Unterstützung des „islamischen Widerstands“ als natürlicher Reaktion auf den Vormarsch der europäischen, liberal-kapitalistischen Moderne. Für die Islamisten ist der islamische Widerstand nicht nur notwendig, um die den Geist kolonisierende Unreinheit zu beseitigen, als die sie den Zionismus betrachten, sondern auch als Garant von „Gerechtigkeit“ und Befreiung. So ist Khomeinis Einteilung der Welt in mustaddafan (Unterdrücker) und mustakbaran (Unterdrückte) prägend für die Hisbollah-Ideologie. Die Hinwendung zum Kampf gegen „Unterdrückung“ hat ihren Ursprung in den schiitischen Legenden über Hussein bin Ali – den „Prinzen der Märtyrer“ – und seine Liebe zur „Gerechtigkeit“. Für die Hisbollah im Libanon sind die Schiiten die Unterdrückten schlechthin. Auf der Basis dieser Vorstellung führt sie einen Kampf gegen den „arroganten“ Zionismus.

Ein ähnliches Ideenkonzept findet sich in den Schriften der Hamas. In ihrer Charta von 1988 erklärt sie stolz, dass sie „die Fahne des Dschihad im Angesicht der Unterdrücker“ erhebe, um „das Land und sein Volk von der Entweihung, dem Dreck und dem Bösen [der Unterdrücker] zu befreien“. Trotz der konfessionellen Spaltung kann man wohl sagen, dass auch die Hamas von dem iranischen postrevolutionären Zeitgeist erfasst ist, für den eine „Rückkehr des Islam“ die effektivste Waffe zur Beendigung der „Unterdrückung“ der Palästinenser ist. Wie für die Hisbollah ist auch für die Hamas Gewalt eine tugendhafte Form der politischen Veredlung. In einer Rede im August 2014 erklärte Hamassprecher Sami Abu Zuhri: „Wir gedenken unserer Brüder in Algerien, die mindestens eineinhalb Millionen Märtyrer haben. … Wir führen unser Volk in den Tod, ich meine, in den Kampf.“ Von Ken Livingstone 2009 gefragt, ob die Hamas eine politische oder eine religiöse Organisation sei, antwortete Hamas-Führer Khaled Mashal: „Die Hamas ist eine nationale Befreiungsbewegung.“

Die Verherrlichung des gewaltsamen „Widerstands“ islamistischer und antisemitischer Kräfte – ein gutes Beispiel dafür ist Judith Butler, die darauf besteht, dass die Hamas und die Hisbollah „progressiv“ und „Teil der globalen Linken“ seien – hat wohl mehrere Ursprünge. Da ist zum einen Foucaults Idee, dass der Kampf um Freiheit gegen eine Herrschaftsstruktur umfassend sein müsse: der Diskurs selbst ist demnach ein Mittel im Kampf gegen den zionistischen Hegemon. Ein „Gegendiskurs“ würde demnach, mag er auch antisemitisch sein, zu einem mentalen Prozess führen, der das palästinensische Subjekt mental entkolonisiert. Oder, wie David Hirsh einmal scherzhaft sagte: Antisemitismus ist die authentische Stimme der Unterdrückten gegen die Unterdrücker.

Zum anderen kann man den Glauben an die moralische Tugend eines unaufhörlichen Kampfes bis zu dem revolutionären Philosophen Frantz Fanon zurückverfolgen, der argumentierte, Gewalt gegen den Unterdrücker sei ein „reinigender“ Mechanismus, der das Bewusstsein der Kolonisierten befreie. Er meinte zudem: „Der Manichäismus der Kolonisten produziert den Manichäismus der Unterdrückten.“ Mit anderen Worten: Damit das hierarchische Fundament der kolonialen Welt umgeworfen werden kann, müssen die Kolonisierten sich eine Schwarz-Weiss-Sicht von deren Existenz machen.

Die moralische Autorität der Hamas in linken antizionistischen Kreisen rührt demnach nicht nur von ihrem Widerstand gegen Israel her, sondern auch von ihrer „nativen“ und „neotraditionellen“ ideologischen Herkunft. Im Hinblick auf die kulturelle und politische Authentizität wiederholt sich der Nach-1967-Zwist zwischen säkularem Nationalismus und politischem Islam. Von der Fanon-Perspektive aus gesehen ist die Selbstverpflichtung der Islamisten zu „radikaler Rebellion“ sowohl gegen Israel als auch gegen die Fatah kurz- und mittelfristig der einzig wirksame Mechanismus zur Wiederherstellung des „Heimatlands“.

Schlussfolgerung

Nachdem die PLO 1979 eine Botschaft in Teheran eröffnet hatte, sagte George Habash, der Gründer der Populären Front zur Befreiung Palästinas (PFLP): „Viele sind überrascht, dass wir als Marxisten auf der Seite einer religiösen Bewegung wie der von Khomeini stehen. Doch jenseits der Ideologie haben wir die antiimperialistischen, antizionistischen und antiisraelischen Elemente gemeinsam.“ In diesem Essay haben wir die Behauptung aufgestellt, dass die Überschneidungen zwischen der antizionistischen Linken und dem politischen Islam nicht bloss ein Zufall im gemeinsamen „antiimperialen Kampf“ sind (als dessen Motor der Antizionismus gilt). Vielmehr sind sie die Folge eines gemeinsamen Kampfes, in dem die jüdische nationale Identität abgelehnt wird, mit dem Argument, sie sei boden- und volksfremd, rassistisch und aggressiv exklusivistisch; sie verdiene es daher, vom „eingeborenen“ und darum progressiven Widerstand gegen den Zionismus zerstört zu werden.

Auf Englisch zuerst erschienen bei Fathom Journal. Zusammenfassung und Übersetzung: Stefan Frank.

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