Israel im Fokus der EU und des Nahen Ostens

“Palästinensische” Apartheid

“Palästinensische” Apartheid

Der Überfall mehrerer arabischer Armeen auf das eben wiedergründete Israel 1948 schuf manches bis heute ungelöste Problem, darunter das der “Palästina-Flüchtlinge”. Dabei handelt es sich meist um die Nachfahren von Menschen, die dem erwarteten baldigen Sieg der arabischen Truppen nicht im Wege stehen wollten und, auf eine schnelle Rückkehr hoffend, das Kampfgebiet verließen.

Der Versuch, die Endlösung der Judenfrage im Nahen Osten binnen weniger Tage oder Wochen zu realisieren, scheiterte. Israel existiert noch immer und hat sich in den bald sieben Jahrzehnten seit seiner Neugründung trotz anhaltender existentieller Bedrohungen zu einer prosperierenden Demokratie entwickelt, die auch und gerade einer starken arabischen Minderheit eine Heimat ist.

Jene Araber allerdings, die auf das antisemitische Massaker gesetzt hatten, landeten in der Obhut der UNRWA, einer von den Vereinten Nationen exklusiv für sie gegründeten Agentur, die sich mehr und mehr zu einem Fluch für die entwickelte, deren Elend sie nämlich zuverlässig erhält und mehrt: In “Palästina” führte UNRWA-Engagement zur Entstehung einer Zweiklassengesellschaft.

Werden in anderen Konflikgebieten Binnenflüchtlinge als Gleichberechtigte behandelt und nach Möglichkeit integriert, wurden Araber, die etwa aus Haifa nach Nablus zogen, zu Aussätzigen, die Araber und UNRWA in Lager steckten, die zu verlassen ihren Enkeln und deren Kindern verwehrt wird. “Palästinenser” sperren entrechtete “Palästinenser” in “Flüchtlingslager”.

Und die UNRWA, die diese Camps inmitten von “Palästina” auf Boden betreibt, den sie von den einstigen jordanischen Besatzern mietete, betreibt, tut nichts, wenigstens dieses wohl relativ einfach abzuschaffende Unrecht zu beseitigen. Wer in “Palästina” als “Palästinenser” als “Flüchtling” gilt, der soll das bleiben und auf ein “Recht auf Rückkehr” hoffen.

Und steht dessen Verwirklichung gerade nicht auf der Tagesordnung, so vergießt man Krokodilstränen ob des schweren Schicksals dieser “Flüchtlinge”, die die Gegenden, die ihre “Heimat” sein sollen, allenfalls aus Erzählungen ihrer Eltern oder Großeltern kennen dürften, wie etwa in einem Rührstück, das die “palästinensischen” Maan News in dieser Woche publizierten:

In ihm wird darüber geklagt, daß einst als temporäre Lösung geplante Camps zwischenzeitlich überbevölkert seien und zumeist ohne Genehmigung und provisorisch in die Höhe gebaute Unterkünfte eine Gefahr darstellten. Ein UNRWA-Vertreter schließt: “The solution is to have a comprehensive resolution of the refugee issue and not through a partial solution here or there.”

Daß eine Anerkennung der in den UNRWA-Lagern lebenden Menschen als ganz normale “Palästinenser” – und eben nicht nur als “Flüchtlinge” – diesen ermöglichen würde, außerhalb der beengten Verhältnisse der Camps zu leben, darauf kommen allerdings offenbar weder UNRWA noch Journalisten. Platz jedenfalls gibt es in “Palästina”.

Doch wo Haß auf Juden das Denken beherrscht, da wird eben entsprechend gehandelt. Und das heißt konkret, daß zum Beispiel mitten in Nablus ein “Flüchtlingslager” Balata aus allen Nähten platzt, weil dessen Insassen grundlegende Rechte vorenthalten werden – durch “Palästinenser”. Es ist überfällig, diese UN-gesponserte Apartheid als solche wahrzunehmen und zu beenden.

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